Winzer-Tour durch Südafrika Tag 5

Der fünfte Tag der Weinreise durch Südafrika führt Daniel von Kapstadt aus in die malerischen Berge von Durbanville. Bereits auf dem Weg in das gleichnamige Weingut, dass sich an die kleine Gebirgskette schmiegt, wird klar: Hier kommt nicht nur der Gaumen, sondern auch das Auge auf seine Kosten! Beim Gut Durbanville Hills angekommen verschlägt das Panorama unserem CEO erst einmal die Sprache, denn rund um die Weinfelder des Hauses bietet sich ein traumhafter Überblick über die Stadt, das strahlend blaue Meer und den majestätischen Tafelberg.

20150205_124623_Ausblick

Was die Lage – außer dem sagenhaften Blick natürlich – so besonders macht, erklärt Martin Moore, Kellermeister auf Durbanville Hills und ein sehr sympathischer Zeitgenosse mit herrlich trockenem Humor, während der Führung über das Anwesen. Durch einen Jahrtausende andauernden Niveauwechsel des Bodens und seine so erzeugte Vielfältigkeit, können die Trauben in den Lagen des Gutes perfekt gedeihen. Und es scheint, als habe es jemand auch sonst sehr gut gemeint, als er dieses dekorative Fleckchen Erde erschuf – denn nicht nur der Boden ist ideal für den Weinbau geeignet. Zusätzlich wirkt der kühle Seewind auf die Trauben wie ein natürliche Klimaanlage, was in einem heißen Land wie Südafrika einem Lottogewinn gleichkommt.

20150205_125341_Weinkeller
Martin Moore investiert regelmäßig in modernste Technik

Doch dem „fast langweiligen Klima“, wie Martin es mit einem Augenzwinkern betitelt, steht ein „elektrisierendes“ Problem gegenüber. Denn aufgrund des schlecht ausgebauten Energienetzes und dem hohen Bedarf an Strom, hat sich die südafrikanische Regierung entschlossen, regelmäßig für mehrere Stunden den Strom abzustellen.  Das erfordert Kreativität, beispielsweise für die dauerhafte Kühlung der Weine während der Gärung. Doch diese Hürde meistert man im Hause Durbanville Hills ebenso entschlossen, wie gelegentliches Hickhack zwischen Martin und seinem Finanzchef, der neueste Technik, anders als der Kellermeister selbst, zwar für „nice to have“, aber nicht unbedingt für notwendig hält…

Doch den Hürden zum Trotz, verbindet alle Beteiligten auf Gut Durbanville Hills eine Leidenschaft: guter Wein! Und die teilt natürlich auch Daniel, der die aromatischen „Objekte der Begierde“ beim gemeinsamen Lunch verkosten darf. Es gibt Austern, Fishcake, Salat mit Ente, Fischfilet und Panna Cotta – und das 5-Gänge-Menü  ist auch heute wieder ein Genuss, der, dank zweier Hausweine, zu einem rundum leckeren Gaumenschmaus wird.

20150205_154701_Winemaker Martin Moore und Daniel auf Terrasse
Martin Moore lädt zum Aperitif vor dem Tafelberg

Daniels erster Favorit des Tages ist der Rhinofields Chardonnay: ein cremiger Weißwein mit deutlichen Holznoten, der 2012 als einer der zehn besten Chardonnays der Welt ausgezeichnet wurde. Wein-Highlight N° 2 ist ein süßer Tropfen zum Dessert. Der Rhinofields Noble Late Harvest wurde aus edelfaulen Sauvignon Blanc-Trauben gekeltert und begeistert mit einer vergleichsweise dezenten Süße.

Was für ein Tag! Daniels Fazit fällt durchweg positiv aus: Für Unterhaltung war dank Martin Moore auf höchstem Niveau gesorgt,  das Essen war köstlich, ebenso wie die hauseigenen Tropfen. Von Anfang bis Ende ein Erlebnis – denn vor solch einer sagenhaften Kulisse lässt es sich gleich doppelt so gut genießen!

Wer sich selbst ein (Geschmacks-) Bild vom Wein machen möchte, darf sich über unsere exklusiven Angebotspreise freuen!

Und für alle deren Durst nicht dem Rebsaft, sondern dem Wissen gilt – hier geht’s zur Webseite von gut Durbanville Hills.

 

 

 

 

 

 


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