Der neue Trend: One-Pot-Wonders

Schluss mit der anstrengenden Küchenutensilien-Demokratie und den endlosen Abwasch-Debatten! Wir machen Schluss mit der Zwei-Töpfe-Politik und setzen ab sofort alles auf eine Karte… äh, einen Topf. Und in diesem zaubern wir herrliche Pastakreationen, die nicht nur unfassbar schnell und einfach gehen, sondern dazu auch noch viel besser schmecken als die schnöde Spaghetti-plus-Sauce-aus-Glas-Variante. Der Trend hat einen Namen und nennt sich ‚One-Pot-Wonder‘.

Ein Topf – eine Mission! Und die lautet: Perfekte Pasta mit cremiger Sauce in unter 15 Minuten. Und dabei braucht ihr weder ein lästiges Ausgusssieb, noch ein nerviges Saucenpüriergerät. Um ehrlich zu sein braucht ihr nichts weiter als einen mittelgroßen Topf eurer Wahl und euer liebstes Messer. Damit schnippelt ihr flugs ein paar Zwiebeln und Knoblauch klein, viertelt einige Kirschtomaten, zupft ein paar Blätter Basilikum von dem wunderbaren Pflänzchen auf eurer Fensterbank und platziert alles zusammen mit der Wunschpasta (ja, ungekocht direkt aus der Packung) und einem Schuss Wasser im Topf. Nach Belieben salzen, pfeffern, würzen und dem ganzen ordentlich einheizen. Nach zehn Minuten blubbern erhaltet ihr die cremigste und aromatischste Pasta, die je aus einem Topf kam. Wasser abgießen? Nicht nötig. Glaubt ihr nicht? Ja, wir waren zugegebenermaßen auch skeptisch, aber wir können euch versichern, es funktioniert!

Unter dem Namen „One-Pan Pasta“ hat die amerikanische Fersehmoderatorin und -köchin Martha Stewart dieses naheliegende und gleichzeitig doch so geniale Rezept einst veröffentlicht und damit in den USA einen Riesentrend gestartet. Mittlerweile gibt es unzählige Varianten und neu entwickelte Rezepte dieser One-Pot-Wonders, die alle nicht nur super einfach und schnell, sondern auch durchaus abwechslungsreich und überraschend sind. Diese Ein-Topf-Gerichte haben wenig mit Mutters nahrhaftem – aber durchaus leicht schwerfälligem – Eintopf gemein. Die One-Pot-Variationen kommen frisch und leicht daher und der einzigen Staub, den sie verursachen, ist höchstens der auf unseren vielen verschiedenen Vertretern der Teflon- und Edelstahl-Fraktion. Denn der Rest unserer Topfkollektion wird fortan wahrscheinlich eher seltener im Gebrauch sein und dementsprechend ein einsames Dasein im Schrank fristen.

Also, Topf raus und Zutaten rein. Wir haben euch mal ein leckeres Basis-Pasta-Rezept zum unkomplizierten Aufbruch in die Welt der One-Pot-Wonders beigefügt. Doch der Kreativität sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Probiert unser Rezept auch mal mit Zucchini und Rosmarin, Rucola und Walnüssen oder Ziegenfrischkäse  (zum Schluss untergehoben)… Das Einzige, was ihr beachten müsst, ist die unterschiedliche Garzeit je nach Nudelart. Dünne Nudeln brauchen weniger Wasser und sind schneller gar. Spaghettis eignen sich deshalb sehr gut. Aber generell gilt: besser weniger Wasser nehmen und zur Not etwas nachgießen, falls die Nudeln noch nicht al dente sind. So wird jedes One-Pot-Gericht wunderbar cremig und die Nudeln nehmen intensiv das Aroma der anderen Zutaten auf.

Rezept

One-Pot-Pasta

Zutaten:

240 g Spaghetti, z.B. Pikante Spaghetti 
250 g Cocktailtomaten
1/2 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
730 ml Wasser
1 1/2 TL Oregano
1/2 TL Chiliflocken (wer es gerne schärfer mag)
frische Basilikumblätter
Salz, grober Pfeffer

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und grob hacken. Cocktailtomaten waschen und vierteln.
  2. Alle Zutaten (auch die Gewürze) in einen großen Topf geben und mit dem Wasser übergießen. Zum kochen bringen und bei etwas geringerer Hitze anschließend für circa 10 Minuten köcheln lassen. Wichtig:  Keinen Deckel auf den Topf setzen und regelmäßig umrühren.
  3. Wenn das Wasser verdampft ist, ist die One-Pot-Pasta fertig. Alles sollte schön cremig und saftig sein. Wer mag, kann noch einen Schuss Olivenöl und etwas Parmesan drüber geben. Guten Appetit!

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