Bulgarien

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Bulgarien ist das Herz des Balkans. Und das spiegelt sich in der Kulinarik des Landes wieder, denn überall spürt und schmeckt man vor allem eines: unbändige Liebe. Ob bei der Rosenernte oder der Herstellung von Wein, Käse und Schokolade – die Bulgaren verehren das Essen, genau wie das Leben selbst. Und so können wir es kaum erwarten Sie einzuladen in diese Republik im Südosten Europas, die zwischen dem schroffen Gestein der Rhodopen und den von Touristen hochfrequentierten Küstenstreifen so viele wunderbare, spannende Geschichten zu erzählen weiß. Es wird süß und würzig, zart und intensiv, kurzum: eine Reise, die sich Genießer nicht entgehen lassen sollten. „добре дошъл“ – „Dobre doshŭ“ – Willkommen in Bulgarien!

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Baniza
Bulgarische Schokoladencreme
Palneni Tschuschki: Gefüllte Paprika
Pitabrot mit Rosenbutter
Joghurt-Gurken-Suppe „Tarator“
Schokoladige Macarons


Baniza

Was den Türken der Börek, ist den Bulgaren die Baniza. Das gehalt- aber ebenso geschmackvolle Backwerk lässt sich üblicherweise mit Schafs- oder Ziegenweichkäse gefüllt als Vorspeise, Snack oder Beilage genießen.

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Zutaten (Für 4 Personen):

Für den Teig:
300 g Mehl
130 ml Wasser
3–4 EL Öl
oder 2 Pck. Strudelteig

Für die Füllung:
4 Eier
200 g Ziegenkäse
250 g Magerquark
2 EL Joghurt
1 TL Natron
100 g Öl oder Fett
1 Prise Salz
Nach Belieben: Blattspinat

Zubereitung:

Schritt 1: Falls kein fertiger Teig verwendet wird, die Zutaten für den Teig miteinander vermengen, zu einer festen Masse kneten und solange beiseitestellen bis er gebraucht wird. Den Ziegenkäse mit einer Gabel zerdrücken und das Natron mit dem Büffelmilchjoghurt verrühren. Dann ein Ei trennen und das Eigelb  zum Bestreichen der Baniza aufbewahren. Das Eiweiß zusammen mit den anderen Eiern schaumig aufschlagen.

Schritt 2: Den Quark mit Käse, Salz und Joghurt vermengen, zu den Eiern geben und alles gut durchmischen. Wer mag kann noch etwas Blattspinat hinzufügen. Nun den hauchdünnen Strudelteig dünn mit Öl bestreichen, mit der Masse belegen und vorsichtig aufrollen. Tipp: Wenn der Teig auf einem sauberen Küchenhandtuch ausgebreitet wird, fällt das Aufrollen leichter!

Schritt 3: Die Rollen spiralförmig in eine runde, eingefettete Backform oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit dem übrigen Eigelb bestreichen und bei 180°C etwa 30 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Fertig ist ein authentisch bulgarisches Gericht, das man wunderbar mit unserer Liutenitsa genießen kann.


Bulgarische Schokoladencreme

Wenn die Bulgaren es sonst eher herzhaft mögen, so haben sie doch auch einige süße Sünden auf Lager. So zum Beispiel diese herrliche Schokoladencreme, die ebenso einfach wie köstlich anmutet und jedes Menü – ob bulgarisch oder nicht – mit schlichter Genialität abrundet. Wir wünschen guten Appetit!

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Zutaten (Für 4 Personen):

100 g Schokolade
3 EL Zucker
450 g Joghurt
Walnüsse
Schokostreusel, Himbeeren o.Ä. zum Garnieren

Zubereitung:

Schritt 1: Die Schokolade und die Walnüsse mit einem Messer grob hacken. Mit Zucker, Wasser und Nüssen in einen Topf geben und für etwa 5 Minuten kochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Schritt 2: Wenn die Creme kalt ist, den Joghurt unterrühren und in Dessertschüsseln oder -gläser füllen. Wer mag kann die Creme vor dem Serviere noch mit Streuseln oder Ähnlichem garnieren.


Palneni Tschuschki: Gefüllte Paprika

Sonst eher luftig leer, zeigen sich diese knackigen Schoten jetzt mit vielversprechender Füllung von ihrer bulgarischen Seite. Mit Hackfleisch, Gemüse und der würzigen Paprikasauce Liutenitsa bestückt lässt sich aus dem Gemüse ein landestypisches Hauptgericht zaubern, dass Bulgariens Aromen auch fernab des schwarzen Meeres überzeugend zu präsentieren weiß.

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Zutaten (Für 5 Personen):

5 Paprikaschoten
250 g Hackfleisch
125 g frische Pilze
2 Zwiebeln
2 Karotten
2 frische Tomaten
Salz
Öl
3 EL Liutenitsa
Petersilie, Dill
3-4 EL geriebenen Käse (z.B. Feta, Ziegenkäse etc.)

Zubereitung:

Schritt 1: Die Paprika gut waschen, den Deckel abschneiden und beiseite legen. Das restliche Gemüse ebenfalls waschen wenn nötig und in mundgerechte Stücke schneiden. In etwas Öl scharf anbraten, dann das Hackfleisch hinzugeben. Mit Salz und drei Esslöffeln Liutenitsa würzen und kurz weiterkochen.

Schritt 2: Nebenbei die frischen Kräuter waschen, hacken und ebenfalls in den Topf geben. Nun die Paprika mit dem Gemüse-Fleisch-Mix füllen. Etwas Käse auf jede Schote geben und mit dem „Deckel“ der Paprika bedecken.

Schritt 3: Die gefüllten Schoten nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech etwa 20 Minuten bei etwa 250°C backen. Besonders gut schmecken die Paprika, wenn sie mit etwas Joghurt serviert werden! Das Gericht passt wunderbar zu unserem Bulgarischen Merlot!


Pitabrot mit Rosenbutter

Dieses Rezept traut sich etwas, denn die Rose kennt man meist eher in Form schöner Sträuße, denn als Beigabe zu Brot oder Ähnlichem. Doch als vielfach gefeiertes Objekt bulgarischen Nationalstolzes darf die Rosa damascena auch gerne auf unseren Tellern Platz nehmen. Der erste Bissen beweist: zu Recht!


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Zutaten (4 Personen):

Für das Brot:
500 g Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
20 g frische Hefe
500 g Joghurt
1 TL Zucker
2 Eier
100 g geschmolzene Butter
1 TL Salz
1 verquirltes Ei

Für die Rosenbutter:
150 g weiche Butter
1 TL grobes Meersalz
Rosengelee

Zubereitung:

Schritt 1: Die Hefe in etwas lauwarmem Wasser aufösen und mit dem Zucker und einem Esslöffel des Joghurts anrühren. Anschließend die Mischung 15 Minuten ruhen lassen. Das Mehl mit dem Backpulver zu einem Häufchen sieben. Mit der Hand eine Mulde formen und nach und nach Eier, Butter, den restlichen Joghurt, das Salz und die Hefemischung einkneten.

Schritt 2: Den fertigen Teig mit einem sauberen Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Dann auf einer bemehlten Fläche vier Laibe formen, diese auf ein Blech mit Backpapier legen, erneut eine Viertelstunde gehen lassen, mit dem verquirltem Ei bestreichen. Bei 180°C 20 Minuten backen, bis die Oberfäche goldbraun ist.

Schritt 3: Für die Rosenbutter das Salz unter die weiche Butter rühren und Teelöffelweise Gelee dazugeben, bis die Butter keines mehr aufnimmt. Zum Schluss auf das noch lauwarme Brot streichen – so schmeckt echter bulgarischer Genuss!


Joghurt-Gurken-Suppe „Tarator“

Kalte Suppe kennt man hierzulande eher weniger, diese Gurken-Joghurt-Suppe ist gekommen, dies zu ändern! Mit einer gehörigen Portion Knoblauch, erfrischendem Büffelmilch-Joghurt und saftiger Gurke erfrischt das Süppchen mit dem kraftvollen Namen „Tarator“ den Gaumen und weckt sommerliche Gefühle!

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Zutaten (Für 3 Personen):

1 Salatgurke
500 g Büffeljoghurt
6 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
10 Walnüsse, gehackt oder gemahlen
1 Bund Dill
Salz
450 ml Wasser

Zubereitung:

Schritt 1: Die Gurke schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch, Dill und Nüsse fein hacken und zum Joghurt in einer Schüssel geben. Die Gurke hinzufügen, alles gut durchrühren und mit 450 ml Wasser aufgießen. Erneut gut verrühren.

Schritt 2: Wer es lieber feiner mag, kann die Suppe auch pürieren. Mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken und kaltstellen. Am besten schmeckt die Suppe, wenn sie einige Stunden ziehen konnte.


Schokoladige Macarons

Naschkatzen aufgepasst: Diese Kekse haben diplomatische Qualitäten, führen sie doch französische Patisserie mit bulgarischer Süßspeisen-Kultur zusammen. Macarons mit Haselnussfüllung lautet die Mission. Krümel für Krümel ein Erfolg!

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Zutaten (Für 2 Personen):

Für den Teig:
120 g gemahlene Mandeln
200 g Puderzucker
20 g Kakaopulver
3 Eiweiß
30 g Zucker
1 Spritzer
Zitronensaft

Für die Füllung:
60 g Schokoladen Haselnuss-Aufstrich
60 g Zartbitterschokolade
160 ml Sahne

Zubereitung:

Schritt 1: Die gemahlenen Mandeln sorgfältig sieben. Grobe Stücke sollten nicht benutzt werden! Puderzucker und Kakao gemeinsam dazu sieben. Die Eiweiße mit dem Zitronensaft aufschlagen. Sobald sie steif werden, den Kristallzucker peu-à-peu hinzugeben. Anschließend die Mandel-Puderzucker-Kakao-Mischung vorsichtig unterheben.

Schritt 2: Den glatten, glänzenden Teig in einen Spritzbeutel geben und als kleine Teigtupfer auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. Das Blech vorsichtig auf den Tisch klopfen, damit große Blasen im Keks vermieden werden. Den Teig 30-60 Minuten trocknen lassen und dann bei 175°C 15 Minuten backen

Schritt 3: Für die Füllung die Schokolade in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen und den Schokoladen-Haselnuss Aufstrich dazugeben, bis die sogenannte Ganache glatt ist. Die Sahne erhitzen und über die Ganache geben. Diese dann kaltstellen, bis sie ganz fest ist.  Die fertig gebackenen Kekse auf einem Rost erkalten lassen. Jeweils einen Keks mit der Füllung bestreichen und mit einem anderen Keks deckeln. Die fertigen Macarons eine halbe Stunde ruhen lassen und dann zu einem köstlichen Gläschen Kagor genießen!